Nachrichten

  • 03 Juni
    Vorhofflimmern und Diabetes – gefährliches Duo fürs Herz

    Deutsche Herzstiftung e.V.

    Was diese Kombination besonders gefährlich macht und wie sich Patienten schützen können, darüber informieren Experten im neuen Ratgeber der Herzstiftung „Diabetes und Herzgesundheit“ - Rund elf Millionen Menschen leben in Deutschland mit einer Diabetes-Diagnose. Dass hohe Blutzuckerwerte nicht nur Augen, Nieren und Nerven, sondern vor allem auch Herz und Gefäße schädigen, ist vielen bekannt. Weniger geläufig ist, dass Diabetes auch Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern begünstigt.

  • 28 Mai
    Neue Hoffnung bei schwerer Herzschwäche: Herzpflaster zeigt klinische Wirkung

    Universitätsmedizin Göttingen - Georg-August-Universität

    Forschenden der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) ist ein wichtiger Fortschritt bei der Behandlung schwerer Herzschwäche gelungen: Erstmals konnte in einer klinischen Studie gezeigt werden, dass im Labor gezüchtetes Herzmuskelgewebe die Pumpfunktion geschädigter Herzen verbessern kann. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal New England Journal of Medicine veröffentlicht.

  • 28 Mai
    Gedächtnisprobleme als frühe Hinweise auf Demenz? Studie zeigt Zusammenhang mit bekannten Alzheimer-Risikofaktoren

    Alzheimer Forschung Initiative e.V.

    Subjektiv wahrgenommene Gedächtnisprobleme sind bei älteren Menschen häufig, aber nicht automatisch ein Hinweis auf Demenz. Eine von der Alzheimer Forschung Initiative e.V. geförderte Studie der Universität Leipzig wertete Daten von rund 19.000 Personen ab 60 Jahren aus Deutschland und Großbritannien aus. Rund 40 Prozent erfüllten Kriterien des sogenannten „SCD Plus“ – also subjektiver Gedächtnisveränderungen, die mit einem erhöhten Alzheimer-Risiko verbunden sein können.

  • 20 Mai
    Forschende kartieren Genetik von Blutfetten mit bisher unerreichter Präzision

    Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE)

    Forschende des DZNE haben neue Erkenntnisse darüber gewonnen, wie das menschliche Erbgut die chemische Struktur und Konzentration von Blutfetten beeinflusst. Im Genom identifizierten sie über 50 Regionen, deren Bedeutung für den Fettstoffwechsel bislang unbekannt war. Die Befunde beruhen auf Blutproben von mehr als 8.000 Menschen und könnten neue Einblicke in Alterungsprozesse sowie in Erkrankungen wie Alzheimer, Diabetes und Herz-Kreislauf-Leiden ermöglichen.

  • 15 Mai
    Zwei Sonderforschungsbereiche (SFB) an der HHU von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert

    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

    Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) feiert einen großen Erfolg: Wie die DFG bekannt gab, fördert sie künftig den standortübergreifendem SFB 1774 „CARDIO-DIABETES-CROSSTALK“. Das Forschungsprojekt von HHU, Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD), Deutschem Diabetes Zentrum (DDZ) und Partnern in München, Münster und Tübingen untersucht den Zusammenhang von Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

  • 14 Mai
    Leise Gefahr Bluthochdruck: Mit Blutdruck-Check vor Risiken schützen

    Deutsche Herzstiftung e.V.

    Über 20 Millionen Menschen haben in Deutschland einen hohen Blutdruck, das ist etwa jeder dritte Erwachsene. Und die Dunkelziffer ist hoch: Jeder Fünfte weiß nichts von seiner Erkrankung. Und zehn Prozent derer, die von ihrem hohen Blutdruck wissen, lassen ihn nicht behandeln. Dabei ist Bluthochdruck keineswegs eine Bagatelle, sondern weltweit der häufigste und relevanteste Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (1).

  • 08 Mai
    Zum Tag gegen den Schlaganfall: „Es beginnt oft leise – und plötzlich ist nichts mehr wie zuvor!“

    Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft e.V.

    Ein Schlaganfall kündigt sich selten dramatisch an. Oft beginnt er mit scheinbar harmlosen Symptomen: ein stockender Satz, plötzlicher Schwindel, ein Arm, der sich fremd anfühlt. Doch innerhalb weniger Minuten kann sich ein Leben verändern. Rund 270.000 Menschen erleiden in Deutschland jedes Jahr einen Schlaganfall. Was sind Warnzeichen? Warum zählt jede Minute? Und wie viel Prävention liegt tatsächlich in unserer Hand? Darüber spricht Prof. Dr. Waltraud Pfeilschifter, Vorsitzende der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft, zum Tag gegen den Schlaganfall am 10. Mai.

  • 04 Mai
    Nicht nur Insulin ist entscheidend: Frühe Glukagonerhöhung bei Typ-2-Diabetes hängt mit Fettlebererkrankung zusammen

    Deutsches Diabetes-Zentrum

    Im Mittelpunkt der Typ-2-Diabetes-Forschung stand bislang vor allem Insulin: Sprechen die Körperzellen schlechter auf das in der Bauchspeicheldrüse hergestellte Hormon an, steigt der Blutglukosespiegel langfristig an. Eine aktuelle Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums zeigt, dass auch das Hormon Glukagon bereits früh erhöht ist. Die Forschenden konnten nachweisen, dass ein erhöhter Glukagonspiegel mit einer metabolischen Dysfunktion-assoziierten steatotischen Lebererkrankung (MASLD), umgangssprachlich Fettlebererkrankung, in Zusammenhang steht – einem engen Begleiter von Typ-2-Diabetes.

  • 30 Apr.
    Krankheit durch Übergewicht: Neues Modell sagt Risiko besser vorher als BMI

    Berlin Institute of Health in der Charité (BIH)

    Forschende des Berlin Institute of Health in der Charité und der Queen Mary University of London haben ein Modell aus 20 Gesundheitswerten erstellt, das vorhersagen kann, welche Menschen mit Übergewicht oder Adipositas das größte Risiko haben, 18 verschiedene Komplikationen wie Typ-2-Diabetes, Herzerkrankungen oder Nierenerkrankungen zu entwickeln. Die Forschenden veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Nature Medicine.