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28 Nov.
Debatte um die Definition von hochprozessierten Lebensmitteln verstellt den Blick auf das Wesentliche
Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V.
Derzeit wird eine Debatte darüber geführt, wie verlässlich aktuelle Studien zu den gesundheitlichen Risiken hochprozessierter Lebensmittel sind. Während zahlreiche Studien auf mögliche negative Effekte hinweisen, verweisen Kritiker auf methodische Schwächen bzw. unklare Definitionen und relativieren die Ergebnisse. Dabei gerät jedoch ein zentraler Punkt in den Hintergrund: Ein großer Teil der Bevölkerung in Deutschland ernährt sich unausgewogen, oft schon im Kindesalter, und geht damit gesundheitliche Risiken ein. Anstatt sich in Definitionsfragen zu verlieren, sollte der Fokus auf dem deutlich dringlicheren Problem liegen: der weit verbreiteten ungesunden Ernährung in der Bevölkerung.
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26 Nov.
Möglicher Therapieansatz für Nervenschäden bei Diabetes entdeckt
Universität zu Köln
Nervenschäden zählen zu den häufigsten und zugleich belastetsten Folgeerkrankungen des Diabetes. Weltweit leiden Millionen Patientinnen und Patienten unter Schmerzen, Taubheitsgefühlen oder Bewegungseinschränkungen – nicht zuletzt, weil geschädigte Nervenfasern bei ihnen aus bislang unklaren Gründen nur unzureichend nachwachsen. Ein Forschungsteam um Professor Dr. Dietmar Fischer vom Institut für Pharmakologie II der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln und Direktor des Zentrums für Pharmakologie der Uniklinik Köln, hat nun einen zentralen Mechanismus identifiziert, der diese eingeschränkte Regeneration bei Diabetes erklärt.
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21 Nov.
Menschen mit Diabetes oder Fettlebererkrankung können weniger effektiv Energie aus Ketonkörpern gewinnen
Deutsches Diabetes-Zentrum
Die Leber spielt eine zentrale Rolle für die Energiespeicherung und -versorgung des Körpers. Bei Typ-2-Diabetes und MASLD (umgangssprachlich Fettleber) können die Mitochondrien nicht mehr effizient zwischen verschiedenen Energiequellen wechseln. Forschende des Deutschen Diabetes-Zentrums, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und des Universitätsklinikums Düsseldorf haben nun erstmals umfassend untersucht, wie gut Mitochondrien in verschiedenen Organen Ketonkörper für die Energiegewinnung nutzen.
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17 Nov.
Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) und NFDI4Health intensivieren Zusammenarbeit
Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie - BIPS
Der Health Study Hub der Initiative NFDI4Health macht Gesundheitsdaten auffindbar und zugänglich. Nun fließen auch wertvolle Informationen zu Volkskrankheiten aus den Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) in die Plattform ein – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer modernen, vernetzten Gesundheitsforschung.
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14 Nov.
Prof. Dr. Dr. Gerald I. Shulman erhält die Von Mering Goldmedaille 2025 für herausragende Diabetesforschung
Deutsches Diabetes-Zentrum
Der US-amerikanische Arzt und Wissenschaftler Prof. Dr. Dr. Gerald I. Shulman hat das Verständnis der Insulinresistenz bei Typ-2-Diabetes entscheidend geprägt und damit Grundlagen für neue Therapieansätze bei Typ-2-Diabetes gelegt. Für seine wegweisenden Beiträge zur Diabetes- und Stoffwechselforschung zeichnet das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ) ihn mit der Von Mering Goldmedaille 2025 aus.
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13 Nov.
Herzinfarkt bei Diabetes: Infarkt-Warnzeichen fehlen oft
Deutsche Herzstiftung e.V./Deutsche Stiftung für Herzforschung
Weltdiabetestag: Diabetes geht auch auf das Herz. Deshalb bei Diabeteserkrankung das Herz und bei Koronarer Herzkrankheit (KHK) Blutzucker und Diabetes-Risiko vom Arzt checken lassen - Dauerhaft zu hohe Blutzuckerwerte sind nicht nur ein Symptom für Diabetes mellitus, sondern auch eine Gefahr für das Herz. Im schlimmsten Fall führt ein unbehandelter Diabetes zu Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzschwäche und plötzlichen Herztod.
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13 Nov.
Der Ein-Stunden-Blutzuckerwert als neuer Marker zur Diabetes-Prävention
Deutsches Zentrum für Diabetesforschung
Ein erhöhter Blutzuckerwert eine Stunde nach dem oralen Glukosetoleranztest (OGTT) signalisiert einen kritischen Stoffwechselzustand – noch vor dem Prädiabetes. Betroffene sprechen besonders gut auf Lebensstilinterventionen an. Der Wert könnte zu einem neuen klinisch relevanten Biomarker werden – und eine gezieltere, frühere Prävention des Typ-2-Diabetes ermöglichen. Zu dem Ergebnis kommt ein Team der Eberhard-Karls-Universittät Tübingen, von Helmholtz Munich und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) jetzt in Metabolism.
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11 Nov.
Weltdiabetestag 2025: Wie Diabetes und Depressionen zusammenhängen – und was man selbst tun kann
Deutsches Diabetes-Zentrum
Menschen mit Diabetes haben etwa doppelt so häufig eine Depression wie Menschen ohne Diabetes. Treten beide Erkrankungen zusammen auf, kann das weitreichende Folgen für die Lebensqualität, den Verlauf des Diabetes und für die Kosten im Gesundheitssystem haben. Anlässlich des Weltdiabetestag am 14. November erläuterten drei Expertinnen und Experten in einer Pressekonferenz des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ), wie hoch das Risiko für das gleichzeitige Auftreten wirklich ist, was bei einer Depression hilft und warum psychische Gesundheit fester Bestandteil der Diabetestherapie sein sollte.
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11 Nov.
Diabetes Typ 2 früh erkennen: Zum Weltdiabetestag persönliches Risiko mit Online-Test prüfen
Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit
Typ-2-Diabetes bleibt oft lange unbemerkt. Umso wichtiger ist es, das eigene Risiko früh zu kennen. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit empfiehlt zum Weltdiabetestag am 14. November den digitalen Diabetes-Risiko-Test. Er dauert nur wenige Minuten und zeigt, wie hoch das persönliche Risiko für die Krankheit ist. Den Test und qualitätsgesicherte Infos rund um Diabetes finden Sie im Diabetesinformationsportal Diabinfo.