Nachrichten

  • 11 Juli
    Blutfettprofile bestätigen: Hochwertige pflanzliche Öle sind besser für die Gesundheit als Butter

    Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

    Die Umstellung von einer Ernährung mit einem hohen Gehalt an gesättigten tierischen Fetten zu einer Ernährung, die reich an pflanzlichen ungesättigten Fetten ist, beeinflusst die Fettzusammensetzung im Blut. Das wiederum beeinflusst das langfristige Krankheitsrisiko. Eine kürzlich in Nature Medicine veröffentlichte Studie, die von einem Forscherteam des DIfE, der Chalmers University of Technology in Schweden sowie mehrerer anderer Universitäten durchgeführt wurde, zeigt, dass es möglich ist, diätetisch bedingte Fettveränderungen im Blut genau zu messen.

  • 09 Juli
    World Brain Day 2024: Zu viel Zucker versalzt die Hirngesundheit

    Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V.

    Der internationale „World Brain Day“ am 22. Juli 2024 stellt die Prävention von neurologischen Erkrankungen wie Parkinson, Demenz, Schlaganfall oder Migräne in den Vordergrund. Allein 40 % aller Demenzfälle und 90 % aller Schlaganfälle wären vermeidbar. Dennoch steigt weltweit die Krankheitslast von neurologischen Krankheiten – verstärkte Anstrengungen in Sachen Prävention sind also dringend erforderlich. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Hirnstiftung möchten anlässlich des Aktionstags den Fokus auf den viel zu hohen Zuckerkonsum lenken. Denn er schädigt die Hirngesundheit.

  • 04 Juli
    Forschende entdecken Schlüsselzellen für die Blutzuckerkontrolle

    Technische Universität Dresden

    Wie regelt unser Körper den Blutzuckerspiegel so präzise? Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Nikolay Ninov am Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) der TU Dresden ist der Antwort einen Schritt nähergekommen. Sie fanden in der Bauchspeicheldrüse eine spezielle Gruppe von „First Responder Zellen“, die entscheidend für die Blutzuckerreaktion sind. Ihre Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Science Advances“ veröffentlicht.

  • 27 Juni
    Neue Therapieoption für Patienten mit Herzschwäche und verminderter Pumpfunktion

    Universitätsklinikum Regensburg (UKR)

    Bisher mussten sich Patienten mit einer Herzmuskelschwäche mit eingeschränkter Pumpfunktion nach drei Monaten einen Defibrillator implantieren lassen, um ihr Überleben zu sichern. Eine Forschergruppe der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) und der Medizinischen Hochschule Hannover konnte in einer aktuellen Studie zeigen, dass eine länger andauernde, optimierte medikamentöse Therapie die Implantation eines Defibrillators aufschieben bzw. verhindern kann.

  • 27 Juni
    Plötzlich bewusstlos? Bei Herzstillstand mit Herzdruckmassage Leben retten

    Deutsche Herzstiftung e.V./Deutsche Stiftung für Herzforschung

    Jederzeit kann es passieren – zu Hause, am Arbeitsplatz oder auch auf dem Fußballplatz: Jemand bricht plötzlich zusammen, liegt bewusstlos am Boden und atmet nicht mehr: Herzstillstand! Die Bilder des EM-Spiels im Jahr 2021 zwischen Finnland und Dänemark, in dem der dänische Fußballspieler Christian Eriksen erfolgreich wiederbelebt werden konnte, gingen um die Welt. Heute steht er wieder im Nationalteam. Der Fall Eriksen hat gezeigt, wie lebensentscheidend richtiges und schnelles Handeln im Notfall ist.

  • 20 Juni
    Optimaler Schutz vor Diabetes: Gewichtsabnahme plus Remission von Prädiabetes

    Deutsches Zentrum für Diabetesforschung

    Wie schützt man sich so gut wie möglich vor Typ-2-Diabetes? Das Gewicht zu reduzieren ist die Maßnahme, die wohl in jeder Arztpraxis an erster Stelle steht. Wird ein Prädiabetes diagnostiziert, ist die Gewichtsabnahme umso wichtiger, damit der Diabetes sich nicht manifestiert. Und auch in den entsprechenden Leitlinien ist sie verankert. Forschende des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) plädieren nun dafür, zusätzlich die Normalisierung der Blutzuckerwerte mit in die Leitlinien aufzunehmen. Denn die Kombination dieser beiden Maßnahmen hat sich jetzt in einer Studie als der beste Schutz vor Diabetes Typ 2 erwiesen.

  • 19 Juni
    NutriAct-Ernährungsstudie zeigt: Mehrfach ungesättigte Fettsäuren senken Bauchfett und kardiometabolisches Risiko

    Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

    Aktuelle Ergebnisse aus dem Kompetenzcluster der Ernährungsforschung „NutriAct“ belegen, dass ein Ernährungsmuster mit hohem Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren das viszerale Fettgewebe unabhängig von einer Gewichtsabnahme reduziert und somit das kardiometabolische Risiko bei älteren Menschen verbessert. Die Erkenntnisse könnten neue Wege zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eröffnen und zu verbesserten Ernährungsempfehlungen für die Bevölkerung ab 50 führen.

  • 14 Juni
    Neuer Ansatz gegen Fettleber

    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

    Ein Team unter Leitung von Forschenden des Instituts für Stoffwechselphysiologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) und weiteren Partnern hat nun herausgefunden, dass eine bestimmte gesättigte Fettsäure in Blutgefäßen zur Produktion des Signalmoleküls SEMA3A führt, weswegen die „Fenster“ in den Blutgefäßen verschlossen werden. Dies behindert den Fetttransport in Richtung Fettgewebe.

  • 13 Juni
    Das böse Wort mit „C“ – Wie lässt sich der Cholesterinspiegel unter Kontrolle halten?

    Universitätsklinikum Regensburg (UKR)

    „Achten Sie auf Ihre Ernährung, Ihr Cholesterinspiegel ist zu hoch!“ Viele Erwachsene werden früher oder später mit dem bösen „C“-Wort konfrontiert. Doch was ist für einen zu hohen Cholesterinwert verantwortlich und wie bekommt man diesen wieder unter Kontrolle? Zum diesjährigen Tag des Cholesterins, am 14. Juni 2024, beantwortet Dr. Melanie Kandulski, Oberärztin der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) sowie Fachärztin für Endokrinologie und Diabetologie, die wichtigsten Fragen und räumt mit dem Mythos „Ei“ auf.