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09 Jan.
Vorsicht bei Minusgraden: Kälte kann fürs Herz gefährlich werden
Deutsche Herzstiftung e.V./Deutsche Stiftung für Herzforschung
Extremes Winterwetter mit Kälte im Minusbereich: Risiko für Herzinfarkt und plötzlichen Herztod steigt – besonders bei zusätzlicher Anstrengung wie Schneeschippen. Tipps für Herzpatienten – Angesichts der turbulenten Wetterlage mit extremem Winterwetter mahnt die Deutsche Herzstiftung Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu besonderer Vorsicht. „Große Kälte im Minusbereich wirkt sich auf den ganzen Organismus aus und kann bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Gefahr eines Herzinfarkts und plötzlichen Herztods erhöhen.
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07 Jan.
Neuer BMI deckt versteckte Stoffwechselstörung auf
Universität Leipzig
Forscher:innen der Universitäten Leipzig und Göteborg haben einen neuartigen Ansatz entwickelt, um das individuelle Risiko für Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes oder Fettleber genauer zu bestimmen. Statt sich ausschließlich auf den bekannten Body-Mass-Index (BMI) zu stützen, entwickelte das Team ein KI-basiertes Rechenmodell aus Stoffwechselmessungen – den metabolischen BMI (metBMI).
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13 Dez.
Blutzucker normalisieren, Herzinfarkt-Risiko halbieren
Deutsches Zentrum für Diabetesforschung
Erstmals belegt eine internationale Analyse: Wenn Menschen mit Prädiabetes ihren Blutglukosewert durch Lebensstiländerung wieder in den Normalbereich bringen, halbiert sich ihr Risiko für Herzinfarkt, Herzschwäche und frühen Tod. Diese Erkenntnis könnte die Prävention revolutionieren – und ein neues, messbares Ziel für die Leitlinien etablieren. An der Studie waren Forschende des Universitätsklinikums Tübingen, von Helmholtz Munich und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) beteiligt.
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09 Dez.
Mehr als ein Drittel der Demenzfälle in Deutschland wäre vermeidbar
Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE)
Studie beziffert großes Potenzial zur Demenzprävention // Rund 36 Prozent der Demenzfälle in Deutschland hängen mit Risikofaktoren zusammen, die sich grundsätzlich beeinflussen lassen. Das zeigt eine neue Studie von Forschenden des DZNE am Standort Rostock/Greifswald und der Harvard Medical School. Grundlage der Studie sind aktuelle Daten aus dem Deutschen Alterssurvey 2023 – einer bundesweiten, repräsentativen Befragung von Menschen ab 40 Jahren.
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28 Nov.
Debatte um die Definition von hochprozessierten Lebensmitteln verstellt den Blick auf das Wesentliche
Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V.
Derzeit wird eine Debatte darüber geführt, wie verlässlich aktuelle Studien zu den gesundheitlichen Risiken hochprozessierter Lebensmittel sind. Während zahlreiche Studien auf mögliche negative Effekte hinweisen, verweisen Kritiker auf methodische Schwächen bzw. unklare Definitionen und relativieren die Ergebnisse. Dabei gerät jedoch ein zentraler Punkt in den Hintergrund: Ein großer Teil der Bevölkerung in Deutschland ernährt sich unausgewogen, oft schon im Kindesalter, und geht damit gesundheitliche Risiken ein. Anstatt sich in Definitionsfragen zu verlieren, sollte der Fokus auf dem deutlich dringlicheren Problem liegen: der weit verbreiteten ungesunden Ernährung in der Bevölkerung.
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26 Nov.
Möglicher Therapieansatz für Nervenschäden bei Diabetes entdeckt
Universität zu Köln
Nervenschäden zählen zu den häufigsten und zugleich belastetsten Folgeerkrankungen des Diabetes. Weltweit leiden Millionen Patientinnen und Patienten unter Schmerzen, Taubheitsgefühlen oder Bewegungseinschränkungen – nicht zuletzt, weil geschädigte Nervenfasern bei ihnen aus bislang unklaren Gründen nur unzureichend nachwachsen. Ein Forschungsteam um Professor Dr. Dietmar Fischer vom Institut für Pharmakologie II der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln und Direktor des Zentrums für Pharmakologie der Uniklinik Köln, hat nun einen zentralen Mechanismus identifiziert, der diese eingeschränkte Regeneration bei Diabetes erklärt.
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21 Nov.
Menschen mit Diabetes oder Fettlebererkrankung können weniger effektiv Energie aus Ketonkörpern gewinnen
Deutsches Diabetes-Zentrum
Die Leber spielt eine zentrale Rolle für die Energiespeicherung und -versorgung des Körpers. Bei Typ-2-Diabetes und MASLD (umgangssprachlich Fettleber) können die Mitochondrien nicht mehr effizient zwischen verschiedenen Energiequellen wechseln. Forschende des Deutschen Diabetes-Zentrums, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und des Universitätsklinikums Düsseldorf haben nun erstmals umfassend untersucht, wie gut Mitochondrien in verschiedenen Organen Ketonkörper für die Energiegewinnung nutzen.
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17 Nov.
Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) und NFDI4Health intensivieren Zusammenarbeit
Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie - BIPS
Der Health Study Hub der Initiative NFDI4Health macht Gesundheitsdaten auffindbar und zugänglich. Nun fließen auch wertvolle Informationen zu Volkskrankheiten aus den Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) in die Plattform ein – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer modernen, vernetzten Gesundheitsforschung.
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14 Nov.
Prof. Dr. Dr. Gerald I. Shulman erhält die Von Mering Goldmedaille 2025 für herausragende Diabetesforschung
Deutsches Diabetes-Zentrum
Der US-amerikanische Arzt und Wissenschaftler Prof. Dr. Dr. Gerald I. Shulman hat das Verständnis der Insulinresistenz bei Typ-2-Diabetes entscheidend geprägt und damit Grundlagen für neue Therapieansätze bei Typ-2-Diabetes gelegt. Für seine wegweisenden Beiträge zur Diabetes- und Stoffwechselforschung zeichnet das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ) ihn mit der Von Mering Goldmedaille 2025 aus.