Nachrichten

  • 24 Sept.
    Soziale Lage prägt Herzgesundheit: Herzinsuffizienz in Deutschland ungleich verteilt

    Wissenschaftliches Institut der AOK

    Mehr als 3 Millionen Menschen waren im Jahr 2024 bundesweit von einer Herzinsuffizienz betroffen. Das zeigt der aktuelle „Gesundheitsatlas Deutschland“, den das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) im Vorfeld des Weltherztages am 29. September 2026 veröffentlicht - Der Bericht macht deutlich, dass soziale und materielle Benachteiligung mit einer deutlich höheren Belastung durch Herzinsuffizienz einhergeht. Menschen in den sozioökonomisch am stärksten benachteiligten Regionen Deutschlands sind deutlich häufiger von einer Herzinsuffizienz betroffen als Menschen in Regionen mit günstigen sozialen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

  • 22 Sept.
    Schutz des Gehirns beginnt weit früher, als viele denken

    Stiftung DHG (Diabetes I Herz I Gefäße) in der Deutschen Diabetes Stiftung

    Stiftung DHG (Diabetes I Herz I Gefäße) nutzt Woche der Demenz und Welt-Alzheimertag am 21. September, um auf die enorme Bedeutung der frühzeitigen Prävention hinzuweisen - Die Diagnose einer Demenz ist für Betroffene ein tiefgreifendes, lebensveränderndes Ereignis, das nicht nur die erkrankte Person, sondern das gesamte soziale Umfeld betrifft. Ein gesunder Lebensstil ist die stärkste Waffe gegen die Entwicklung einer Demenz. Bereits in jungen Jahren legen regelmäßiger Ausdauersport, Nikotinverzicht, mäßiger Alkoholkonsum und eine ausgewogene Ernährung die Grundlage für langfristige Hirngesundheit.

  • 21 Sept.
    Prädiabetes erkennen und Diabetes Typ 2 frühzeitig gegensteuern

    Deutsche Diabetes Gesellschaft

    Über 9 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Typ-2-Diabetes. Doch diese Stoffwechselerkrankung entsteht nicht von heute auf morgen: Bereits dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte können auf ein gesteigertes Risiko hinweisen – der so genannte Prädiabetes. Diese ersten, zunächst unbemerkten, Stoffwechselveränderungen führen aber nicht zwangsläufig zu einem manifesten Typ-2-Diabetes. Die Forschung zeigt, dass Lebensstiländerungen das Risiko erheblich senken können und sich Krankheitsverläufe zwischen Betroffenen auch deutlich unterscheiden.

  • 16 Sept.
    Zahl der Herztoten und Klinikfälle auf hohem Niveau: „Prävention als wichtigster Hebel zu wenig genutzt“

    Deutsche Herzstiftung e.V.

    Herzbericht: Sterblichkeit durch Koronare Herzkrankheit erneut deutlich gesunken. Aber kardiovaskuläre Sterblichkeit und Klinikaufnahmen insgesamt auf zu hohem Niveau. Herzstiftung: „Zeitkritische kardiologische Versorgung muss in Zeiten von Reformen und Sparzwängen garantiert sein.“ Fokus auf frühe Prävention und Kontrolle von Risikofaktoren, um Klinikeinweisungen zu vermeiden und die Sterblichkeit zu senken - Die Gesamtsterblichkeit durch Herzkrankheiten in Deutschland ist erneut insgesamt leicht gesunken. Einen deutlichen Rückgang verzeichnet die Sterberate der Koronaren Herzkrankheit (KHK), der Grunderkrankung des Herzinfarkts.

  • 16 Sept.
    Welt-Alzheimertag 2026: Demenz ist (k)eine Frage des Alters

    Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V.

    Demenz ist keine reine Alterskrankheit. Auch Menschen unter 60 können betroffen sein – und bei ihnen beginnt die Erkrankung nicht immer mit Vergesslichkeit. Veränderungen von Sprache, Persönlichkeit, Verhalten oder geistiger Leistungsfähigkeit können erste Anzeichen sein. Anhaltende oder zunehmende Veränderungen sollten deshalb unabhängig vom Alter ärztlich abgeklärt werden - Die Woche der Demenz startet mit dem Welt-Alzheimertag am 21. September 2026 und findet bis zum 27. September statt. Das Motto lautet „Demenz – (k)eine Frage des Alters“.

  • 01 Sept.
    Niere und Herz immer gemeinsam denken

    Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e.V. (DGfN)

    Niere und Herz müssen in der medizinischen Versorgung gemeinsam betrachtet werden: Eine eingeschränkte Nierenfunktion zählt zu den wichtigen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und schwere kardiovaskuläre Ereignisse. Etwa die Hälfte der Menschen mit Herzschwäche hat eine chronische Nierenkrankheit (CKD) – häufig, ohne davon zu wissen. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) fordert deshalb im Vorfeld ihrer 18. Jahrestagung vom 8. bis 11. Oktober 2026 in Leipzig, die Nierenfunktion insbesondere bei Menschen mit Bluthochdruck, Herzschwäche oder anderen kardiovaskulären Risiken konsequent mitzuuntersuchen. Sie betont: Der Kreatininwert allein reicht dafür nicht aus.

  • 31 Aug.
    Plötzlicher Herztod: Neue Daten stellen routinemäßigen Einsatz von Defibrillatoren nach Herzinfarkt infrage

    Deutsches Herzzentrum der Charité

    Eine jetzt im European Heart Journal veröffentlichte Analyse stellt eine etablierte Herzinfarkt-Therapie infrage: Obwohl europäische Leitlinien für bestimmte Patient:innen die vorbeugende Implantation eines Defibrillators (ICD) mit der höchsten Empfehlungsstufe vorsehen, war in den jüngsten ausgewerteten Patientendaten kein Überlebensvorteil mehr nachweisbar. Ob die routinemäßige prophylaktische Implantation unter heutigen Behandlungsbedingungen noch gerechtfertigt ist, soll nun eine randomisierte Studie klären.

  • 31 Aug.
    Adipositas: Studie entwickelt KI-Prognose über Behandlungserfolg

    Universität Hohenheim

    Die Änderung des Lebensstils ist die am wenigsten invasive Form der Adipositas-Therapie. Sie erfordert von Patientinnen und Patienten jedoch viel Zeit und Disziplin. Zwar verlieren Teilnehmende durch strukturierte Programme zur Lebensstiländerung im Durchschnitt deutlich an Körpergewicht, doch nicht alle profitieren gleichermaßen. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Instituts für Ernährungsmedizin der Universität Hohenheim in Stuttgart entwickelte nun ein Verfahren, das bereits vor Therapie-Beginn Aufschluss über den Behandlungserfolg geben soll.

  • 18 Aug.
    Woche der Demenz und Welt-Alzheimertag: Wissenschaftsjahr rückt Gehirngesundheit im September in den Mittelpunkt

    Wissenschaftsjahr 2026 - Medizin der Zukunft

    Der Welt-Alzheimertag am 21. September und die Woche der Demenz vom 21. bis zum 27. September rücken die Gesundheit des Gehirns und die Forschung zu Erkrankungen des Nervensystems in den Fokus. Das Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft greift diesen Anlass mit einem Themenschwerpunkt im September auf. Mit der Challenge #MachsMitLinks lädt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) außerdem dazu ein, alltägliche Tätigkeiten einmal mit der jeweils ungewohnten Hand auszuführen und dabei die eigene Wahrnehmung und Koordination spielerisch herauszufordern.