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12 Feb.
Cochrane Review: Pflegefachpersonal kann bestimmte Aufgaben im Krankenhaus von Ärzt*innen übernehmen
Cochrane Deutschland
Freiburg, 12.2.2026 – Welche Folgen hat es für die Patient*innen und die Versorgungskosten, wenn im Krankenhaus bestimmte Aufgaben oder Rollen von Ärzt*innen auf Pflegefachkräfte übertragen werden? Diese Frage hat ein jetzt veröffentlichter Cochrane Review untersucht. Die wesentlichen Ergebnisse – die sich allerdings nicht ohne Weiteres auf Deutschland übertragen lassen – im Überblick.
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04 Feb.
Spezielles Krafttraining mit geringeren Gewichten stärkt die Muskelgesundheit und den Stoffwechsel bei Typ-2-Diabetes
Deutsches Diabetes-Zentrum
Körperliches Training ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie des Typ-2-Diabetes. Eine neue Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) zeigt, dass das sogenannte Blutflussrestriktionstraining (BFRT) besondere Vorteile bietet. Trotz deutlich geringerer Gewichtsbelastung verbessert es die Muskelkraft ähnlich effektiv wie klassisches Krafttraining. Zudem reduziert BFRT das Bauchfett und erhöht die Durchblutung. Das Risiko für diabetesbedingte Begleiterkrankungen wird so gesenkt.
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29 Jan.
Big Data macht verborgene genetische Treiber von Typ-2-Diabetes sichtbar
Helmholtz Zentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)
Zahlreiche genetische Studien haben viele Risikovarianten für Typ-2-Diabetes (T2D) gefunden – doch welche Gene und Proteine sind tatsächlich an den Krankheitsmechanismen beteiligt? Ein internationales Team unter Leitung von Helmholtz Munich hat nun weltweit erhobene genetische Daten genutzt, um Gene und Proteine zu identifizieren, die im Zusammenhang mit T2D stehen. Ihre Ergebnisse haben die Forschenden systematisch über mehrere Gewebe und vier globale Abstammungsgruppen hinweg verglichen.
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26 Jan.
Prädiabetes: Blutbasierte epigenetische Marker ermöglichen präzisere Risikoabschätzung
Deutsches Zentrum für Diabetesforschung
Prädiabetes ist eine äußerst heterogene Stoffwechselstörung. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mehrerer Partnerinstitute des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) e.V.* haben jetzt mit künstlicher Intelligenz (KI) epigenetische Marker identifiziert, die auf ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen hinweisen. Bereits eine einfache Blutprobe könnte ausreichen, um Hochrisikopersonen für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes und seiner Komplikationen frühzeitig zu erkennen. Die Studie zeigt, wie datengetriebene Ansätze und molekulare Medizin bei der Diagnostik ineinandergreifen.
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22 Jan.
Neue Bildgebungstechnologie erkennt frühe Anzeichen von Herzkrankheiten durch die Haut
Helmholtz Zentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)
Forschende von Helmholtz Munich und der Technischen Universität München (TUM) haben „fast-RSOM“ entwickelt, eine neue Bildgebungstechnologie, die detaillierte Aufnahmen der kleinsten Blutgefäße direkt durch die Haut ermöglicht – ganz ohne invasive Verfahren. Durch die Aufdeckung früher Anzeichen für kardiovaskuläre Risiken könnte diese Technologie Ärzt:innen helfen, früher einzugreifen, personalisierte Therapien zu steuern und die langfristige Herzgesundheit zu verbessern.
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21 Jan.
Neue Chancen dank moderner Therapien: Nierenscreening heute wichtiger denn je – CKD früh erkennen und Dialyse vermeiden
Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e.V. (DGfN)
Die chronische Nierenkrankheit (CKD) galt lange als schleichend fortschreitend und kaum aufzuhalten. Mehrere aktuelle Studien zeigen nun: Dieses Bild ist überholt. Moderne medikamentöse Therapien können das Fortschreiten der Erkrankung deutlich bremsen – und in vielen Fällen sogar einen langfristigen Stillstand der Nierenschädigung erreichen. Voraussetzung dafür ist jedoch eine frühzeitige Diagnose. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) fordert daher ein konsequentes, modernes Nierenscreening – insbesondere bei Risikogruppen.
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19 Jan.
Gewichtsverlust bei Krebs: Organe reagieren koordiniert auf die Krankheit
Helmholtz Zentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)
Kachexie ist eine Stoffwechselerkrankung, die bei chronischen Erkrankungen und Krebs zu unkontrolliertem Gewichtsverlust und Muskelschwund führt. Eine neue Studie von Helmholtz Munich, in Zusammenarbeit mit dem Institute of Physiology of the Czech Academy of Sciences in Prag, dem Universitätsklinikum Heidelberg, dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung und dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V., zeigt: Kachexie betrifft nicht nur die Muskulatur. Zahlreiche Organe reagieren koordiniert, was letztlich zum Muskelschwund beiträgt.
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13 Jan.
CHIP-Mutationen: Neuer Risikofaktor für Herzpatienten enttarnt
Deutsche Herzstiftung e.V./Deutsche Stiftung für Herzforschung
Mit dem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich blutbildende Stammzellen verändern und ungewollte Zellklone produzieren. Man spricht dann von „klonaler Hämatopoese mit unbestimmtem Potenzial“, auf Englisch: „clonal hematopoiesis of indeterminate potential“ – abgekürzt CHIP. Einige dieser mutierten Blutzellen stehen im Verdacht, Entzündungsprozesse zu befeuern. Sie können Herz-Kreislauf-Erkrankungen neu auslösen und bereits bestehende kardiovaskuläre Probleme verschärfen.
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12 Jan.
Ursache für Folgeschäden bei Diabetes entdeckt
Universitätsklinikum Freiburg
Menschen mit Diabetes haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Herzschwäche und Nierenerkrankungen – selbst bei gut eingestellten Blutzuckerwerten. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Universitätsklinikums Freiburg hat einen zentralen Immunmechanismus identifiziert, der diese Folgeerkrankungen erklären kann. Die Studie zeigt, dass das Enzym Peptidylarginin-Deiminase 4 (PAD4) bestimmte Abwehrzellen aktiviert und so Entzündungsprozesse auslöst, die Herz und Niere schädigen.