Mit besten Wünschen für 2025
Wir blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurück, in denen wir die Stiftung unter neuem Label positioniert und das Team um einen Fachbeirat erweitert haben. Wir bedanken uns bei allen Partnern, die unsere Stiftungsarbeit durch Input und Kooperation unterstützt haben: Bei Institutionen mit dem Fokus Wissenschaft und Versorgung, bei öffentlichen Gesundheitseinrichtungen, Partnerstiftungen und Redaktionen im Medizinbereich, die mit uns zusammengearbeitet haben. Vor allem aber danken wir Ihnen als Patientinnen und Patienten oder als Angehörige von Betroffenen. Sie zeigen uns immer wieder, wie wichtig es ist, sich für Menschen, die unter Diabetes, Herz- und Gefäßproblemen leiden, einzusetzen. Wir machen weiter und wünschen Ihnen von Herzen friedliche Weihnachten und ein gesundes Jahr 2025.
Fokus Volkskrankheiten in F.A.S.
Die aktuelle Ausgabe der Beilage “Volkskrankheiten” vom Reflex Verlag in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung informiert über Prävention, Diagnose und Therapie von Koronarer Herzkrankheit, Bluthochdruck, Übergewicht, COPD, Diabetes, Vorhofflimmern und Herzklappenfehlern. Auch der Nutzen von KI (Künstlicher Intelligenz) in der Diagnostik seltener Erkrankungen und bei diabetischer Retinopathie ist Inhalt. Wir freuen uns, dass wir auf Seite 20 mit dem Beitrag “Glukoseüberladung bremst Stoffwechsel aus” zum Thema Diabetes und Herzschwäche aufklären können.
Schwerpunkt: Vaskuläre Komplikationen
Mit Diabetes wächst die Gefahr, dass kleine und große Blutgefäße im Körper in Mitleidenschaft gezogen werden. Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), Nephropathie und Koronare Herzkrankheit (KHK) können Folgen davon sein. Das sind für die Prognose relevante Gefäßkomplikationen, die sich gegenseitig beeinflussen. Der Schwerpunkt “Vaskuläre Komplikationen” unter Regie der Stiftung, der im Dezember im Diabetes Forum der MedTriX Group erschienen ist, widmet sich diesen Themen. Die Autoren kommen aus der Diabetologie und Nephrologie, von der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin und von der Deutschen Herzstiftung.
Virtuelle Aufklärung zum Weltdiabetestag
Der Weltdiabetestag am 14. November ist das Datum, an dem sich global zahlreiche Organisationen und Initiativen zum Thema Diabetes engagieren. Das Bewusstsein für die Erkrankung soll geschärft werden. Rund um den Globus werden deshalb Gebäude mit blauem Licht illuminiert - ein Zeichen der Verbundenheit für mehr Aufklärung und Aufmerksamkeit zur Eindämmung eines weltweit wachsenden Gesundheitsproblems. Zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten -in Präsenz und virtuell- finden statt, um viele Menschen zu erreichen und über Vorbeugung, Früherkennung und Behandlung zu informieren. Wir als Stiftung unterstützen fachlich gemeinsam mit anderen Partnern die Präventionskampagne von Doctolib, die in den nächsten drei Wochen zum Diabetes aufklärt.
Expertenrat Stiftung DHG
Keine Zweitmeinung, aber Hilfestellung für Patientinnen und Patienten: Für herz- und gefäßkranke Menschen mit Diabetes gibt es den Expertenrat der Stiftung. Endokrinologen, Kardiologen, Neurologen und ein Rechtsexperte stehen zur Seite, wenn ergänzend zur ärztlichen Behandlung fachlicher Rat benötigt wird. Das Stiftungsangebot unter der Schirmherrschaft der Ärztekammer Westfalen-Lippe wird in Kooperation mit dem unabhängigen Internetportal diabetes-forum.de umgesetzt. Möglich gemacht hat das eine Spende von Günter W. aus Nordrhein-Westfalen. Die Verwendung der Mittel für den Expertenrat soll Betroffenen helfen und Leidensweg ersparen.
Erwartungen übertroffen: Düsseldorfer Diabetes-Tag 2024
Mit über 750 Gästen bei sommerlichen Temperaturen mit strahlendem Sonnenschein wurden die Erwartungen der Veranstalter vom Düsseldorfer Diabetes-Tag am 31. August 2024 übertroffen. Viele Menschen nutzten die Gelegenheit, ihre Gesundheit checken und sich beraten zu lassen: Besucherandrang beim Retinopathie-Screening, bei HbA1c- und Testosteron-Bestimmung, Fußdruck-Messung, Lauf- und Gangbild-Analyse oder dem Test zum Reaktionsvermögen. Und auch die Vortragssäle waren rappelvoll. Am Stand der Stiftung gab es vor allem Fragen zu den Themen Herzschwäche, Vorhofflimmern und Linderung neuropathischer Beschwerden. Es kamen auch Betroffene mit der Diagnose Diabetes nach Herzinfarkt, Schlaganfall oder Krebstherapie. Alles in allem ein sehr gelungener und wichtiger Tag der Prävention und Aufklärung.
Aus Stiftung DHD wird Stiftung DHG
1999 unter dem Namen “Der herzkranke Diabetiker” (DHD) gegründet, haben wir unser Label entsprechend der inhaltlichen Ausrichtung angepasst. Ein längst überfälliger Schritt: Die Stiftung mit Endokrinologen, Kardiologen und Neurologen im Team besetzt seit vielen Jahren das Spektrum Diabetes, Herz- und Gefäßerkrankungen. Die Themen und der Fokus auf Menschen, für die wir uns engagieren, müssen erkennbar sein. Die Stiftung heißt nun „Diabetes I Herz I Gefäße“ (DHG).
Neu aufgestellt: Fachbeirat ergänzt Kuratorium
Zum neuen Gesicht der Stiftung gehört ein Fachbeirat, der die Expertise erweitert. Interdisziplinarität ist auch hier ausdrücklich erwünscht: Die Endokrinologie vertritt Prof. Dr. Michael Roden aus Düsseldorf, für die Neurologie im Einsatz sind Prof. Dr. Waltraud Pfeilschifter aus Lüneburg und Prof. Dr. Joachim Röther aus Hamburg, die Kardiologie wird von Prof. Dr. Katharina Marx-Schütt aus Aachen und Prof. Dr. Marcus Dörr aus Greifswald vertreten. Die Gründung des Fachbeirats im Jubiläumsjahr ist ein Schritt, um die Stiftung für die Zukunft zu rüsten. Wir denken auch: Mehr Vernetzung kann Ziele beschleunigen.