Aus Stiftung DHD wird Stiftung DHG

© Stiftung Diabetes I Herz I Gefäße

1999 unter dem Namen “Der herzkranke Diabetiker” (DHD) gegründet, haben wir unser Label entsprechend der inhaltlichen Ausrichtung angepasst. Ein längst überfälliger Schritt: Die Stiftung mit Endokrinologen, Kardiologen und Neurologen im Team besetzt seit vielen Jahren das Spektrum Diabetes, Herz- und Gefäßerkrankungen. Die Themen und der Fokus auf Menschen, für die wir uns engagieren, müssen erkennbar sein. Die Stiftung heißt nun „Diabetes I Herz I Gefäße“ (DHG).

Erweiterte Kompetenz: Fachbeirat gegründet

© Stiftung DHG

Zum neuen Gesicht der Stiftung gehört ein Fachbeirat, der die Expertise erweitert. Interdisziplinarität ist auch hier ausdrücklich erwünscht: Die Endokrinologie vertritt Prof. Dr. Michael Roden aus Düsseldorf, für die Neurologie im Einsatz sind Prof. Dr. Waltraud Pfeilschifter aus Lüneburg und Prof. Dr. Joachim Röther aus Hamburg, die Kardiologie wird von Privatdozentin Dr. Katharina Schütt aus Aachen und Prof. Dr. Marcus Dörr aus Greifswald vertreten. Die Gründung des Fachbeirats im Jubiläumsjahr ist ein Schritt, um die Stiftung für die Zukunft zu rüsten. Wir denken auch: Mehr Vernetzung kann Ziele beschleunigen. 

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Fettleber ist Thema in Beilage Medizinischer Fortschritt

© Reflex Verlag

Kürzlich in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erschienen ist die Beilage “Medizinischer Fortschritt” vom Reflex Verlag mit den Schwerpunktthemen Krebs, mentale Gesundheit und Herzerkrankungen. Wir freuen uns, dass seitens der Stiftung unser Leberexperte Prof. Dr. med. Norbert Stefan vom Universitätsklinikum Tübingen mit einem Interview dabei ist. Die Ausgabe hat 243.000 Leserinnen und Leser erreicht. Ein wichtiger Schritt in Sachen Aufklärung: Fettleber ist ein Problem, das Millionen Menschen betrifft. 

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» Mehr zum Thema Fettleber und Magen-Darm-Trakt

Süße Herzen sterben langsam

© Stiftung DHG

Neue Daten zur Herzschwäche bei Diabetes zeigen, dass sich Zucker in den Zellen -auch in Herzmuskelzellen- anhäuft und der Metabolismus dauerhaft gestört ist. Die Überladung von Glukose in den Zellen bremst den Stoffwechsel aus, dem Herzen fehlt essentieller Brennstoff zur Muskelarbeit. Schon zu Beginn einer Herzschwäche sind strukturelle Veränderungen in den Zellen nachweisbar. Die Untersuchung mit Beteiligung der Stiftung DHG, deren Ergebnisse im englischsprachigen Fachblatt “Diabetes, Obesity and Metabolism” erschienen sind, ist ein weiterer Beleg, dass Diabetes die Herzinsuffizienz fördert. Das Fortschreiten der Erkrankung ist ein schleichender Prozess, das süße Herz stirbt langsam. 

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Geschäftsstelle jetzt in Düsseldorf

© DDZ e.V.

25 Jahre nach Gründung hat die Stiftung DHG (ehemals Stiftung DHD: Der herzkranke Diabetiker) ihre Geschäftsstelle ins Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ) nach Düsseldorf verlegt. Das DDZ versteht sich als Referenzzentrum zum Krankheitsbild Diabetes. Ziel ist es, einen Beitrag zur Verbesserung von Prävention, Früherkennung, Diagnostik und Therapie des Diabetes mellitus zu leisten. Das DDZ ist Ansprechpartner für alle Akteure im Gesundheitswesen, bereitet wissenschaftliche Informationen zum Diabetes mellitus auf und stellt sie der Öffentlichkeit zur Verfügung. Das DDZ gehört der „Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz“ (WGL) an und ist Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD).

Expertenrat der Stiftung

© Stiftung DHG

Keine Zweitmeinung, aber Hilfestellung für Patientinnen und Patienten: Für herz- und gefäßkranke Menschen mit Diabetes gibt es den Expertenrat der Stiftung. Endokrinologen, Kardiologen, Neurologen und ein Rechtsexperte stehen zur Seite, wenn ergänzend zur ärztlichen Behandlung fachlicher Rat benötigt wird. Das Stiftungsangebot unter der Schirmherrschaft der Ärztekammer Westfalen-Lippe wird in Kooperation mit dem unabhängigen Internetportal diabetes-forum.de umgesetzt. Möglich gemacht hat das eine Spende von Günter W. aus Nordrhein-Westfalen. Die Verwendung der Mittel für den Expertenrat soll Betroffenen helfen und Leidensweg ersparen.

Erzählen Sie Ihre Geschichte

© opolja/stock.adobe.com

Nichts ist authentischer als eine Geschichte, die das Leben schreibt. Wir möchten Sie ermuntern, Ihre Erlebnisse aufzuschreiben und mit den Lesern zu teilen. Jeder Mensch hat (s)eine Geschichte. Und Ihre Erzählung über das Leben mit der Erkrankung kann Menschen begeistern, zum Nachdenken anregen oder dazu beitragen, dass man sich mit seinem Schicksal nicht allein fühlt. Schreiben Sie uns! Ihre Geschichte muss nicht perfekt formuliert sein. Wir veröffentlichen den Text, wenn Ihr Einverständnis vorliegt.

» Bitte senden Sie Ihre Geschichte an info(at)stiftung-dhg.de

Nachrichten

  • 23 Mai
    Größtes deutsches Schlaganfall-Register: Forschung seit 30 Jahren zur Volkskrankheit Schlaganfall

    Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

    „Erlanger Schlaganfall-Register“ trägt entscheidend zur Gesundheitsversorgung von Patient/-innen in Deutschland bei - Das Erlanger Schlaganfall-Register feiert sein 30-jähriges Bestehen. Seit seiner Gründung hat es sich nicht nur zum größten bevölkerungsbasierten Register in Deutschland entwickelt, bei dem die Daten von Erlanger Schlaganfall-Patientinnen und -Patienten fortlaufend und direkt aus der Bevölkerung erhoben werden. Es ist auch eines der weltweit ältesten wissenschaftlichen Register…

  • 21 Mai
    diabinfo.de: Neue Informationsangebote zu Prävention

    Helmholtz Zentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)

    Das nationale Diabetesinformationsportal diabinfo.de erweitert sein Informationsangebot zur Prävention und klärt nun auch über diabetesassoziierte nicht-übertragbare Erkrankungen auf - Die Risikofaktoren und Ursachen für die Entstehung von Volkskrankheiten wie Diabetes, Adipositas und Herz-Kreislauf-Erkrankungen können vielfältig sein. Neben nicht-beeinflussbaren Risikofaktoren wie erblicher (familiärer) Vorbelastung, Alter oder Geschlecht, gibt es zahlreiche Risikofaktoren, die sich aktiv…

  • 15 Mai
    Bluthochdruckprävention in die Betriebe bringen. Neues Portal www.blutdruckmanager.de

    Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® - Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention

    Etwa jede sechste Person im erwerbsfähigen Alter hat einen zu hohen Blutdruck. Mit dem Internetportal Blutdruckmanager.de unterstützt die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® I Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention ab sofort Betriebe dabei, das Thema Bluthochdruck in ihr Gesundheitsmanagement zu integrieren. „Verantwortliche im betrieblichen Gesundheitsmanagement spielen eine wichtige Rolle bei der Früherkennung und Prävention von Bluthochdruck“, betont Vorstandsvorsitzender Prof. Dr.…