Düsseldorfer Diabetes-Tag am 19. September 2026

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Wer seine Werte und sein Risiko checken lassen möchte, ist beim 24. Düsseldorfer Diabetes-Tag an der richtigen Adresse. Am 19. September 2026 lädt das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ) mit zahlreichen Partnern von 9:00 bis 15:00 Uhr alle Interessierten in die Handwerkskammer Düsseldorf ein. Für die Teilnahme ist keine Anmeldung erforderlich. Der Eintritt ist kostenlos, der Zugang barrierefrei. Auch in diesem Jahr ist der Düsseldorfer-Diabetestag wieder Treffpunkt, um Neues zum Thema Diabetes zu erfahren. Darüber hinaus wartet auf die Besucher ein großer Gesundheits-Parcours mit vielen Mitmach-Aktionen. Am Stand der Stiftung DHG können Sie Ihr Risiko für Herz & Gehirn bestimmen lassen und/oder die Balance Ihres Körpers testen.  

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Drei neue Köpfe im Team

Julia Szendrödi, Christoph Maack, Agnes Flöel

Mit Prof. Dr. Julia Szendrödi (Universitätsklinikum Heidelberg) für die Endokrinologie/Diabetologie, Prof. Dr. Christoph Maack (Universitätsklinikum Würzburg) für die Kardiologie und Prof. Dr. Agnes Flöel (Universitätsmedizin Greifswald) für die Neurologie wurde das Team der Stiftung DHG (Diabetes I Herz I Gefäße) jetzt erweitert. Prof. Szendrödi ist Präsidentin der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und leitet die Klinik für Endokrinologie, Diabetologie, Stoffwechselkrankheiten und klinische Chemie am Universitätsklinikum Heidelberg. Prof. Maack ist Sprecher des Deutschen Zentrums für Herzinsuffizienz (DZHI) in Würzburg, an dem er die Translationale Forschung leitet. Prof. Dr. Agnes Flöel ist Direktorin der Klinik und Poliklinik für Neurologie an der Universitätsmedizin Greifswald und leitet die Arbeitsgruppe „Demenzprävention - Mechanismen und klinische Umsetzung“ vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)

Herz unterscheidet nicht nach Diabetes-Typ

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Menschen mit Typ-1-Diabetes sind genauso anfällig für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Menschen mit Typ-2-Diabetes, nur in unterschiedlicher Ausprägung. Das bestätigen Daten aus dem schwedischen Nationalen Diabetes-Register (NDR), die im Lancet Diabetes & Endocrinology erschienen sind. Dabei wurden über 400 000 Erwachsene, 9,5 Prozent mit Typ-1-Diabetes und 90,5 Prozent mit Typ-2-Diabetes untersucht. Menschen mit Typ-2-Diabetes hatten eine höhere Wahrscheinlichkeit unter 50 Jahren. Mit Typ-1-Diabetes stieg das Risiko, wenn schon eine Herz-Kreislauf-Erkrankung vorlag. Das Schlaganfall-Risiko war bei Typ-2-Diabetes niedriger als bei Typ-1-Diabetes. “Für behandelnde Ärzte sind die Ergebnisse ein alarmierender Weckruf”, betont Prof. Dr. med. Dr. h.c. Diethelm Tschöpe, Vorsitzender der Stiftung DHG. Unabhängig vom Typ der Erkrankung sollten Patienten mit Diabetes hinsichtlich ihres kardiovaskulären Risikoprofils früher erkannt und intensiver betreut werden. 

» Fragiles Herz - erst recht bei langer Erkrankungsdauer plus Komorbidität und auch bei Typ-1-Diabetes

Expertenrat Stiftung DHG

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Keine Zweitmeinung, aber Hilfestellung für Patientinnen und Patienten: Für herz- und gefäßkranke Menschen mit Diabetes gibt es den Expertenrat der Stiftung. Endokrinologen, Kardiologen, Neurologen und ein Rechtsexperte stehen zur Seite, wenn ergänzend zur ärztlichen Behandlung fachlicher Rat benötigt wird. Das Stiftungsangebot unter der Schirmherrschaft der Ärztekammer Westfalen-Lippe wird in Kooperation mit dem unabhängigen Internetportal diabetes-forum.de umgesetzt. Möglich gemacht hat das eine Spende von Günter W. aus Nordrhein-Westfalen. Die Verwendung der Mittel für den Expertenrat soll Betroffenen helfen und Leidensweg ersparen.

» Hier geht es zum Expertenrat

Nachrichten

  • 01 Sept.
    Niere und Herz immer gemeinsam denken

    Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e.V. (DGfN)

    Niere und Herz müssen in der medizinischen Versorgung gemeinsam betrachtet werden: Eine eingeschränkte Nierenfunktion zählt zu den wichtigen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und schwere kardiovaskuläre Ereignisse. Etwa die Hälfte der Menschen mit Herzschwäche hat eine chronische Nierenkrankheit (CKD) – häufig, ohne davon zu wissen. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) fordert deshalb im Vorfeld ihrer 18. Jahrestagung vom 8. bis 11. Oktober 2026 in Leipzig, die…

  • 31 Aug.
    Plötzlicher Herztod: Neue Daten stellen routinemäßigen Einsatz von Defibrillatoren nach Herzinfarkt infrage

    Deutsches Herzzentrum der Charité

    Eine jetzt im European Heart Journal veröffentlichte Analyse stellt eine etablierte Herzinfarkt-Therapie infrage: Obwohl europäische Leitlinien für bestimmte Patient:innen die vorbeugende Implantation eines Defibrillators (ICD) mit der höchsten Empfehlungsstufe vorsehen, war in den jüngsten ausgewerteten Patientendaten kein Überlebensvorteil mehr nachweisbar. Ob die routinemäßige prophylaktische Implantation unter heutigen Behandlungsbedingungen noch gerechtfertigt ist, soll nun eine…

  • 31 Aug.
    Adipositas: Studie entwickelt KI-Prognose über Behandlungserfolg

    Universität Hohenheim

    Die Änderung des Lebensstils ist die am wenigsten invasive Form der Adipositas-Therapie. Sie erfordert von Patientinnen und Patienten jedoch viel Zeit und Disziplin. Zwar verlieren Teilnehmende durch strukturierte Programme zur Lebensstiländerung im Durchschnitt deutlich an Körpergewicht, doch nicht alle profitieren gleichermaßen. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Instituts für Ernährungsmedizin der Universität Hohenheim in Stuttgart entwickelte nun ein Verfahren, das bereits…